Der Tag begann mit der üblichen Frage: Wie wird wohl das Frühstück? Heute war es klasse. Kontinental, mit allem was man sich als Mitteleuropäer so wünscht. Hoffen wir, dass das auch so bleibt, wenn es ab morgen raus auf’s Campo geht.

Das Tagesprogamm begann dann in La Boca. Dieser Stadtteil mit seinen bunten Häusern wird vor allem von zwei Elementen bestimmt: Tango und Fußball. Tango ist für die Menschen hier Lebensgefühl und Fußball ist Religion und Droge zugleich.
Zum Tango gehört Carlos Gardel, der mit seinem Lied „El carminito“ La Boca und die nur 150 m lange Straße Caminito weltberühmt gemacht hat.
Und zum Fußball gehört in La Boca Diego Maradona, der hier bei den Boca Juniors ausgebildet wurde, bevor er nach Europa ging und zum Weltstar wurde. Und bei den Boca Juniors beendete er 1997 schließlich seine Karriere. Kein Wunder, dass er hier wie ein Gott verehrt wird.

Von La Boca ging es dann nach San Telmo, wo es vor allem Antiquitätenläden und wieder Tango gibt. Wobei das mit den Antiquitäten längst nicht mehr so toll ist wie vor 30 Jahren. Viele Geschäfte gibt es nicht mehr und in den Geschäften, die noch da sind, gibt es überwiegend nur noch Schrott.
Aber den Tango gibt es immer noch. Am hellen Nachmittag und einfach so auf dem Plaza Dorrego.

Ebenfalls sehenswert in San Telmo ist die Markhalle mit allem, was das Land an Essen und Trinken so bietet.

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns einen Ballettabend im Teatro Colon, einem der schönsten Theaterhäuser der. Aufgeführt wurde „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky in einer wunderbaren, sehr liebevoll und märchenhaft gestalteten Inszenierung. Dazu noch ein fantastisches Bühnenbild und tolle Kostüme. Der Abend hat sich absolut gelohnt.

