Von unserem zweitägigen Quartier in Purmamarca verabschiedeten wir uns mit einem letzten Blick aus unserem Hotelzimmer auf den Cerro de los siete colores.

Mit der heutigen Etappe begann die Rückreise zu unserem Ausgangspunkt Mendoza. Heutiges Tagesziel war Tafí del Valle.

Die Fahrt von Purmamarca nach Tafí del Valle hatte landschaftstechnisch und wettertechnisch das volle Programm zu bieten. Schon kurz nach der Abfahrt fing es zunächst leicht und dann für die nächsten zwei Stunden stark an zu regnen. Zuweilen stand das Wasser auch auf der Straße, was in Argentinien aber nicht unüblich ist. Da wir auf diesem Teil unserer Strecke keine Besichtigungen geplant hatten und es auch landschaftlich eher unspektakulär war, was das nicht so tragisch, zumal das Wetter danach aufklarte.

Kurz vor San Miguel de Tucumán bogen wir von der Ruta 9 ab Richtung Sierra del Aconquija. Hier wurden wir gleich wieder von beängstigend tiefhängenden Gewitterwolken begrüßt.

Doch das Wetter hielt und wir konnten die Fahrt durch die Yungas von Tucumán richtig genießen.

Beeindruckende Fahrt durch die Yungas von Tucumán

Besonders beeindruckend sind die beiden Orte San Javier und Villa Norgues. Wobei San Javier so voll war, dass wir gar keinen Parkplatz gefunden haben und weitergefahren sind.

Auf dem höchsten Punkte der Straße und mit Blick auf Tucumán steht die in eine große Eisenplatte gefräste Silhouette der weltbekannten argentinischen Sängerin Mercedes Sosa.

Mercedes Sosa wurde in Tucumán geboren und ist ihrer Region zeitlebens trotz des weltweiten Erfolges immer verbunden geblieben. Sie hat testamentarisch verfügt, dass ein Teil ihrer Asche in den Yungas hoch über Tucumán verstreut wird. Zwei ihrer bekanntesten Lieder sind Todo Cambia und Gracias á la vida.

Wir hatten zweimal das Gück, Mercedes Sosa live erleben zu können, einmal in Montevideo und einmal in der Liederhalle in Stuttgart.