Die zweitletzte Etappe unserer Rundreise durch den Nordwesten von Argentinien führte uns von Tafí del Valle in 2000 m ü.d.M. nach La Rioja auf etwa 500 m ü.d.M.

Damit ging es zunächst wieder durch die subtropischen Yungas hinunter in die fruchtbare Ebene. Im Flachland breiteten sich neben den üblichen Acker- und Gartenbauflächen auch Tabakplantagen samt den zugehörigen Verarbeitungsbetrieben aus.

Es ging weiter durch das Valle Central de Catamarca. Hier gab es am Wegesrand zuhauf natürlich auch das Pampagras zu sehen, das wir in Deutschland in der Gärtnerei kaufen und dann im eigenen Garten mit viel Liebe pflegen müssen. Und auch große Kakteen mit leuchteten Blüten gab der Landschaft links und rechts der Straße einen Farbtupfer.

Kurz vor La Rioja breiteten sich dann zu unserer Überraschung plötzlich große Olivenplantagen mit den dazugehörigen Verarbeitungsbetrieben aus. Für uns völlig neu: Argentinien exportiert nicht nur Fleisch und Fußball in die ganze Welt, sondern auch Oliven.

La Rioja selbst überraschte uns mit einem schön herausgeputzten Plaza und einer modernen und sauberen Fußgängerzone rund um den Plaza. La Rioja hat gut 200.000 Einwohner ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Wirtschaftliche Bedeutung hat vor allem der Weinbau sowie der Anbau von Oliven und Nüssen.

Die Kathedrale von La Rioja am Plaza