Heute ging es von Mendoza zunächst in die Anden zur Puente del Inca und von dort dann zu unserer Zwischenstation in El Barreal.

Schon nach wenigen Kilometern konnte man in der Ferne die schneebedeckten B erge der Anden erkennen. Entlang der Río Mendoza näherten wir uns Uspallata, wo es dann auf der Ruta 7 bis zur Puente del Inca ging. Hier strömt warmes, schwefelhaltiges Wasser aus der Erde. Einige Zeit gab es hier auch so etwas wie ein „Kurhotel“, das aber 1965 von einem Schneesturm zerstört wurde.

Als wir vor über 30 Jahren schon einmal hier waren, konnte ich sogar ein Bad in dem angenehm warmen Wasser genießen. Heute war das leider nicht möglich, da der Zugang in der Vorsaison noch geschlossen war.

Von Puente del Inca ging es dann zunächst wieder zurück nach Uspallata und dann weiter nach El Barreal. Völlig überraschend war die asphaltierte Strecke plötzlich zu Ende und wir mussten uns für etwa 40 km mit einer Schotterpiste anfreunden. Das kann in den Andenregionen immer mal wieder passieren. Meistens kommt man aber trotzdem gut voran und ist lediglich etwas durchgeschüttelt und eingestaubt.

Übernachtet haben wir in der Hospedaje „El Aleman“, die auch tatsächlich einem 85-jährigen Deutschen gehört. Seine etwas jüngere Frau organisiert den Laden und hält auch gerne mal ein Schwätzchen mit den Gästen, vor allem wenn sie merkt, dass man Spanisch spricht. So offenbarte sie uns beim Abendessen auch ihre Gedanken zum Thema Milei. Sie meinte: „Er ist verrückt, aber nicht dumm. Er ist intelligent und irgendwie autistisch veranlagt. Und das ist gefährlich“.