Unsere heutige Route führte uns von Cachi in ca. 2500 m Höhe hinunter nach Salta in 1100 – 1200 m Höhe.

Dabei ging es allerdings direkt hinter Cachi zunächst noch einmal nach oben auf ca. 3000 m. Der Blick auf die Bergkulisse war einmal mehr fantastisch.

Man ist beeindruckt und fragt sich: „Ja, wer hat denn das gemalt“?

Weiter ging es durch den Nationalpark Los Cardones. Links und rechts der Straße breiten sich riesige Kandelalberkakteen aus und Guanakos streifen einzeln oder in kleinen Gruppen durch die Steppenlandschaft auf der Suche nach etwas Fressbarem.

Es folgt die Recta del Tin Tin, eine schnurgerade Inka-Straße, die in einen weiteren kurvenreichen Anstieg auf knapp 3500 m beim Aussichtspunkt Piedra del Molino mündet.

Von nun an ging’s bergab – und zwar gewaltig und kurvenreich auf nicht asphaltierter Straße. Parallel dazu wurde es immer feuchter und die Vegetation immer üppiger. In der fruchtbaren Ebene angekommen, breiteten sich um El Carril große Felder mit Tabakanbau aus.

In Salta hat die Zeit vor dem Abendessen noch zu einem kleinen Rundgang durch das Zentrum gereicht. Am Plaza 9 de Julio fällt die große Basilika Kathedrale auf; sie ist einerseits Bischofssitz (deshalb Kathedrale) und hat gleichzeitig die päpstliche Auszeichnung als Basilika. Ansonsten fällt angenehm auf, dass es im Zentrum eine relativ große Fußgängerzone gibt.