Unsere Tour am zweiten Weihnachtsfeiertag, der in Argentinien ein ganz normaler Arbeitstag ist, führte uns von Salta zu den Salinas Grandes, den großen Salzseen in etwa 3700 m Höhe.

Von den von Google Maps angebotenen Routen entschieden wir uns für die dunkelblaue. Zum einen ist diese durchgehend asphaltiert und zum anderen ist sie landschaftlich äußert attraktiv, denn sie führt durch unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen.
Schon etwa 30 km außerhalb von Salta fährt man langsam in die Yungas hinein. Das ist ein Regenwald mit subtropischen Klima. Folglich trifft man hier auf ein ausgedehntes Waldgebiet mit üppiger Vegetation.

Wieder im Flachland angekommen, fährt man an großen Tabakplantagen vorbei,

Mit dem Erreichen des Río Grande ändert sich die Landschaft wieder. Man ist nun wieder in der staubigen Steppe. Entlang des Río Grande fahren wir nach Norden bis Purmamarca. Hier biegen wir in das Tal des Río de la Quebrada de Purmamarca ein, Links und rechts umsäumt von beeindruckenden Felsformationen geht es Richtung Anden bis auf eine Höhe von knapp 4200 m.


Auf der Passhöhe angekommen, sieht man die Salinas Grandes schon von weitem, obwohl noch ca. 20 km Wegstrecke vor uns liegen. Man nähert sich nach und nach den am Randes der Salzseen aufgetürmten Salzberge. Das Salz wird vor Ort aufbereitet und verladen.


Von den Salinas Grandes geht es wieder zurück nach Purmamarca, wo wir für zwei Tage Quartier beziehen werden. Hier erwartet uns ein quirliges Städten mit relativ vielen Touristen und einem bunten Treiben um die zahlreichen Stände mit Schals und Pullovern aus Alpakawolle.