Purmamarca ist für zwei Tage unser Hauptquartier. Das Wahrzeichen des Touristenortes ist der „Cerro de los siete colores“, als der „Berg der sieben Farben.

Purmamarca steht ganz im Zeichen des Tourismus, was sich vor allem an der Dichte der Hotels/Hosterias/Hospedajes/Hostals und der Restaurants ablesen lässt. Auch die vielen Stände mit Kunsthandwerklichen Angeboten rund um den Plaza 9 de Julio (in Argentinien heißt der zentrale Platz wohl in jedem Ort so) haben als Zielgruppe eindeutig Touristen.

Die Route unseres heutigen Tagesausflugs führte uns entlang des Río Grande über Humahuaca nach Abra Pampa.

Kaum hatten wir uns auf den Weg gemacht, mussten wir auf Grund des uns dargebotenen Panoramas auf der Höhe von Maimara auch schon den ersten Fotostopp einlegen. Quasi während der gesamten Fahrt entlang des Río Grande boten sich links und rechts immer wieder beeindruckende Gebirgsformationen.

Doch auch am unmittelbaren Straßenrand gab es erstaunliches zu sehen. Denn während die Berge links und rechts absolut karg sind, ist das Tal sehr fruchtbar. Besonders rund um den Ort Uquia wird Gemüse jedweder Art angebaut und auf Wägen zu den Abnehmern abtransportiert.

Der größte Ort auf der Strecke ist Humahuaca mit etwa 15.000 Einwohnern. Die Stadt liegt auf knapp 3000 m ü.d.M. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Freiheitsstatue; von dort hat man einen fantastischen Blick über die Quebrada de Humahuaca.

Und als wir glaubten, schon alles an Natur gesehen zu haben, tauchte auf der Höhe von Tres Cruces ein geradezu atemberaubendes Gebirgspanorama vor uns auf, die Gigantes Dormidos. Ob von fern oder von nah, man kann sich einfach nicht satt sehen.


Die Endstation unseres heutigen Ausflugs war Abra Pampa. Der Name ist Programm: Rund herum gibt es auf dieser Hochebene in etwa 3.700 m ü.d.M. nur noch weite Pampa, in der sich Alpakas und Lamas wohl fühlen.


Heute war das Wetter nicht so freundlich wie in den letzten Tag. Wir mussten auch ein paar Regenschauer sowie ein kleines Anden-Gewitter über uns ergehen lassen.
