Den Neujahrstag verbrachten wir ganz entspannt in Buenos Aires. Bevor wir loszogen, stand aber noch ein bisschen „Umpacken“ auf dem Programm, Nach zwei Wochen Rundreise durch Argentinien sammelten wir alle „verbrauchte“ Wäsche und alles, was wir im weiteren Reiseverlauf nicht mehr brauchen werden, in einem Koffer. Diesen lassen wir hier im Hotel zurück und reisen dann morgen mit „leichtem Gepäck“ weiter nach Uruguay.

Heute war in Buenos Aires absolut nichts los – oder um es positiver auszudrücken: Es war alles sehr entspannt. Auf den Straßen kein Verkehr und kaum Einheimische auf den Gehwegen oder in den Parks. Die Argentinier sind jetzt vermutlich entweder im Urlaub oder erholen sich von den Strapazen der Silvesternacht. Und der Touristenstrom ist auch überschaubar.

Zunächst ließen wir uns mit dem Taxi zum Puerto Madero bringen. Hierbei handelt es sich um ein modernisiertes und wiederbelebtes Hafengebiet. Aus ehemaligen Docks und Fabrikgebäuden hat man ähnlich wie in Hamburg in der Speicherstadt ein ansehnliches Stadtviertel mit Restaurants usw. gemacht.

Quasi das Wahrzeichen des Puerto Madero ist die „Puente de la mujer“, zu deutsch „Die Brücke der Frau“. Sie soll ein Tangopaar symbolisieren. Der Mann soll die nach oben ragende, leicht geneigte Säule symbolisiert werden. Er hält die tief nach unten zurück geneigte Frau, also die Straße.

Danach wollten wir uns eigentlich zum Café Tortoni bringen lassen. Leider kannte sich die Taxifahrerin überhaupt nicht aus und hat sich hoffnungslos verzettelt. So landeten wir schließlich statt im Café Tortoni am Plaza Mariano Moreno, wo die Skulptur „Der Denker“ von Auguste Rodin in unmittelbarer Nähe zum Parlamentsgebäude steht.

Das war auch schon alles für heute. Der Rest war Entspannen, Organisation für die Weiterreise und Vorfreude auf die bevorstehenden Tage in Uruguay.